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Wednesday, April 21, 2010

google veröffentlicht regierungsanfragen











google stellte heute das government request tool online.
dieses zeigt deutschland weltweit auf rang 2 bei der anzahl der anfragen staatlicher stellen zur löschung von suchergebnissen und zur herausgabe von nutzerinformationen, momentan für den zeitraum 1.7.-31.12.2009.
Germany’s numbers are also high relative to other countries. A
substantial number of the German removals resulted from court orders
that relate to defamation in search results. In addition, we receive
lists of URLs from BPjM (BPjM-Modul), a federal government youth
protection agency in Germany, for sites that contain content that
violates German youth protection law, like content touting Nazi
memorabilia, extreme violence or pornography, and we may remove those
search results from google.de. Approximately 11% of the German
removal requests related to pro-Nazi content or content advocating
denial of the Holocaust, both of which are illegal under German law.

zu china heisst es lediglich
Chinese officials consider censorship demands as state secrets,
so we cannot disclose that information at this time.

auf rang 1 ist brasilien. allerdings muss man dazusagen, dass zwei drittel der anfragen in brasilien auf das konto des google-eigenen social network-dienstes orkut gehen, der in deutschland fast nicht verwendet wird. somit würde deutschland auf platz eins rücken.

auf der anderen seite heisst es
94,1% of removal requests fully or partially complied with.

das ist der beste wert unter ländern mit 10 anfragen oder mehr. das gibt grund zur hoffnung, v.a. weil ich google bei der beurteilung der rechtmässigkeit einer löschung eher vertraue als unserer regierung.

in deutschland herrscht halt ordnung.

Thursday, April 8, 2010

BDK will screenshotknopf in browsern

der "bund deutscher kriminalbeamter" wirbt für das projekt "webpatrol", bei dem ein "elektronischer notrufknopf" auf klick einen screenshot des browsers anfertigt und die daten automatisiert an eine leitstelle schickt, in der "fachleute aus polizei, politik und technik die sicherheit der webseite bewerten" sollen.

klaus jansen, vorsitzender des BDK meint, "so können beispielsweise aufrufe zu einem amoklauf (wtf?!?!?) oder kinderpornografische inhalte frühzeitig gemeldet werden.".

jansen und sein verein bezeichnen das internet schon seit längerem als "universität des terrors" und beklagen "fehlende begrenzbarkeit der inhalte und der verfügbarkeit"

auf der projektseite ist auch die rede von "radikalem gedankengut", was auch immer damit gemeint ist. ich denke es geht in die richtung "gesundes volksempfinden" und so.
p.s.: radikalismus

ein triumph für das deutsche blockwarttum. ich möchte nicht in diesem büro sitzen, wo man die von tante irmgard eingesandten bonsaikitten-screenshots sichten muss. sowas hier wird sich dann wohl häufen ^^.

quelle

Tuesday, March 16, 2010

das internet ist kein sicherer ort um seine meinung zu äussern

laut einer von der bbc in auftrag gegebene studie sehen lediglich 26% der befragten deutschen das internet als sicheren ort für meinungsäusserung. 26% ist der niedrigste wert aller in der studie vorkommenden staaten. in china zb sehen 42% der befragten menschen das internet als sicheren kommunikationskanal.
laut peter mühlbauer (telepolis) ist dafür ein einzigartiges geflecht von kontroll- und zensurmechanismen verantwortlich, stichworte sind: jugendschutz, abmahngeschäftsmodelle, "cyber-patroullien", fliegender gerichtsstand sowie das immaterialgüter- und persönlichkeitsrecht.

artikel auf bbc news zum thema

Tuesday, August 11, 2009

"I-R A.S.C." thermooptische camo



































schöne idee, leider funktioniert es nur mit IR-kameras.

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