Thursday, April 9, 2026

Mord zum Wohlfühlen: Der „Tatort“ und das gute Gewissen des deutschen Publikums

schon wieder ein wunderbarer essay auf der Freitag über den krimifetisch des deutschen bürgertums.

diesmal von Arabella Wintermayr. danke =)


Die Faszination für den Krimi ist damit eine eigentümliche Form des Eskapismus. Sie besteht nicht etwa in einer Utopie oder darin, in ferne Welten zu entfliehen, sondern begnügt sich damit, sich innerhalb der eigenen zu verorten – auf der sicheren Seite.


es scheint in der volksseele eine besessenheit zu geben über dieses voyeuristische othering-gegrusel aus der sicherheit des sofas heraus. in den 80ern wurde das ganz viel bedient durch "aktenzeichen xy", später gerichtssendungen wie "richterin barbara salesch" oder "richter alexander hold", oder polizei-scripted-reality "auf streife". 

Tuesday, April 7, 2026

Tuesday, March 31, 2026

56 Jahre sind genug: Es ist Zeit, den Tatort abzuschaffen

 

MDR/MadeFor/Steffen













Carlos Hanke Barajas schrieb am 26.3. einen schönen Kommentar für den Freitag.

Wenn der Tatort dazu bestimmt ist, hinter die Fassade einer auf den ersten Blick regelbasierten, ordentlichen Gesellschaft zu blicken, sagt das viel darüber aus, dass diese Gesellschaft anscheinend von einem tiefen Misstrauen gegen sich selbst geprägt ist und einer Faszination für das Kriminelle und Verbotene.

Friday, February 13, 2026

Friday, January 23, 2026

kathleen ryan

kathleen ryan macht skulpturen von verwesenden früchten aus edelsteinen und kristallen:















lizan freijsen

lizan freijsen macht teppiche nach schimmelpilzkulturen: